Familientherapie

Eine Familientherapie bietet sich an, wenn die Beziehungsqualität der Familie gestört ist. Nicht selten ist eine Familie hilflos und überfordert, wenn sie mit entwicklungsbedingten Veränderungen konfrontiert ist. Auch "Altlasten" aus der elterlichen Herkunftsfamilie können die Familie über die Maßen belasten.

Die häufigsten Gründe für eine Familientherapie sind

  • Wenn Eltern und Heranwachsende sich nicht mehr verstehen.
  • Wenn unerwartete Schicksalsschläge (wie bspw. Krankheit, Verlust eines Familienangehörigen, Trauer, Arbeitslosigkeit) die Familie aus dem Gleichgewicht bringen.
  • Wenn neue Regeln für das Zusammenleben in der Patchworkfamilie greifen (sollen).
  • Wenn entwicklungsbedingte Veränderungen in der Rollenfindung auftreten (z.B. Partner werden Eltern, Kinder verlassen das Elternhaus).
  • Wenn Probleme der Großelterngeneration die Familie belasten (z.B. Pflege, Finanzen).

Während der Therapiesitzungen wird zusammen nach gemeinsamen Zielen gesucht, wobei jedes einzelne Mitglied der Familie seine Meinung und seine Sichtweise über die Problematik schildern kann.

Ziel der Therapie ist es, gemeinsam neue Wege zu finden und für jedes einzelne Mitglied und dessen Bedürfnissen und Sichtweisen Verständnis zu schaffen.